Hertha BSCs U19‑Juwel Boris Mamuzah Lum führt das Team ins EM‑Finale
Boris Mamuzah Lum (18) erzielte im Halbfinale gegen die Ukraine das entscheidende Tor und brachte Hertha BSC ins U19‑EM‑Finale gegen Spanien. Trotz einer Innenbandverletzung im Knie nur Wochen vor dem Turnier kämpfte er sich zurück und spielte am Samstag um 20 Uhr im RTL+‑Live-Stream.
Wie kam es zum Sieg?
Lum hatte sich kurz vor dem Turnier eine Knieverletzung zugezogen, verzichtete jedoch auf den geplanten Urlaub und absolvierte täglich mehrere Stunden Reha. In der 73. Minute des Halbfinals setzte er nach einem präzisen Pass von Mirza Catovic das 2:1, das letztlich den Sieg besiegelte. Trainer Christian Wörns lobte die „Weltklasseleistung“ der Abwehr und betonte die perfekte Verbindung zwischen Catovic und Lum.
Warum ist das wichtig für Hertha BSC?
Der Erfolg des jungen Talents stärkt das Image der Nachwuchsabteilung, die gerade in einer Saison kämpft, in der die erste Mannschaft 7. in der 2. Bundesliga liegt, 51 Punkte gesammelt hat und mit einer Bilanz von 14 Siegen, 9 Unentschieden und 11 Niederlagen (LWLLD) zuletzt ein 6‑1 gegen Arminia Bielefeld (17. Mai 2026) hinnehmen musste. Ein starkes U19‑Team kann langfristig die Kaderqualität heben und Druck von der Profimannschaft nehmen.
Was steht als Nächstes an?
Hertha trifft im Finale am Samstag um 20 Uhr auf Spanien. Unabhängig vom Ergebnis kehrt Lum bereits als Sieger zurück und hat sich als Führungsspieler etabliert. Der Trainerstab sieht in seiner Entwicklung einen Baustein für die kommende Saison, in der die Mannschaft noch 19 Punkte Rückstand auf Tabellenführer FC Schalke 04 aufholen muss. Die Fans hoffen, dass die Erfahrung aus Wales den Aufstiegskampf beflügelt.
Wie wirkt sich das auf die Saison aus?
Mit 47 Toren und 44 Gegentoren (+3 Tordifferenz) hat Hertha BSC in dieser Saison bereits gezeigt, dass die Offensive Potenzial hat, aber die Defensive noch Schwächen aufweist. Der Auftritt von Lum könnte ein Signal für mehr Stabilität im Mittelfeld sein, wenn er in die erste Mannschaft integriert wird. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob das U19‑Erlebnis in die Bundesliga‑Kampfzone übersetzt werden kann.
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