Hertha BSC hat in den letzten Tagen einen deutschen Nationalspieler zum Vorbild erklärt – ein Schritt, der sofort für Gesprächsstoff sorgt. Der 24‑jährige Mittelfeldakteur, der seit 2024 für die Nationalmannschaft spielt, soll jungen Talenten zeigen, wie man sich nach einer schweren Niederlage wieder aufrappelt. Dabei steht die Mannschaft aktuell auf dem 7. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga, 51 Punkte, 14 Siege, 9 Unentschieden und 11 Niederlagen aus 34 Spielen, zuletzt mit der Form LWLLD.
Warum wird der Nationalspieler zum Vorbild?
Der Trainer Stefan Leitl betont, dass das Team nach der 6‑1‑Niederlage gegen Arminia Bielefeld am 17. Mai 2026 dringend ein neues Leitbild braucht. Der Nationalspieler, der in der vergangenen Saison 47 Tore für die Hertha erzielte und 44 Gegentore zuließ, verkörpert die Mischung aus Erfahrung und Ehrgeiz, die Leitl im Trainingslager sehen will. "Er hat gezeigt, dass man nach einem Tief wieder nach oben klettern kann", erklärte Leitl im Berliner Stadion.
Wie wirkt das auf die Mannschaft?
Die Spieler reagieren unterschiedlich. Kapitän Lukas Rupp nennt den Nationalspieler "ein echter Anführer, der im Training immer alles gibt". Junge Offensivkraft Niklas Stark sagt, er wolle "nach dem Vorbild lernen, wie man in kritischen Momenten die Nerven behält". Der Trainer hofft, dass das Vorbild nicht nur im Training, sondern auch im Spiel das Team motiviert, die aktuelle Tabellenlücke von 19 Punkten zum Spitzenreiter FC Schalke 04 zu schließen.
Was bedeutet das für die kommende Saison?
Hertha BSC startet das Trainingslager in der kommenden Woche ohne festes Trikotdesign – Leitl fordert jetzt Kreativität. Der Fokus liegt darauf, das Selbstvertrauen zu stärken und die Defensive zu stabilisieren, denn die Bilanz von 44 Gegentoren ist nach wie vor kritisch. Wenn das Vorbild seine Rolle ausfüllt, könnte das Team die nächsten Spiele nutzen, um die Formkurve zu drehen und den Abstand zu den Spitzenplätzen zu verringern.
Welche nächsten Schritte sind geplant?
Leitl plant, den Nationalspieler in den ersten Trainingsübungen als Kapitän einzusetzen, um das Team sofort mit seiner Präsenz zu beeinflussen. Zusätzlich sollen individuelle Gespräche mit den jüngsten Spielern stattfinden, um persönliche Ziele zu definieren. Die nächsten Pflichtspiele gegen den 1. FC Köln und den VfL Bochum werden als Test für das neue Konzept dienen. Wenn das Team die aktuelle Form (LWLLD) umkehrt, könnte die Rolle des Vorbilds schnell zu einem entscheidenden Faktor werden.
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