Hertha BSC hat nach dem Spiel gegen Schalke 04 den Polizeieinsatz scharf kritisiert. Die Hertha-Führung verurteilte jede Form von Gewalt, kritisierte aber auch ungewohnt deutlich das Vorgehen der Sicherheitskräfte. In einer Stellungnahme wurde ein Dialog aller Beteiligten eingefordert. So sei seit mehreren Monaten der Wunsch nach einem weiterführenden Gesprächsformat mit der Polizei Berlin geäußert worden, der bislang noch nicht realisiert worden sei. Die Konfrontation ist trauriger Höhepunkt einer seit dem Spiel gegen Dynamo Dresden Anfang November aufgeladenen Stimmung. Aus Polizeikreisen verlautete, dass man selbst von der Problematik überrascht sei, da es lange keine Schwierigkeiten mit der Berliner Fanszene gab. Die Hertha-Fanhilfe bezog scharf Stellung gegen die Polizei und die Berliner Politik – nicht aber gegen die eigene Vereinsführung. Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich kündigte an, dass man mit allen Beteiligten sprechen werde. Die von den Fans kritisierte Innensenatorin Iris Spranger war am Samstag im Stadion. Man wolle von den Protagonisten etwas mehr gehört werden, weil das wollte keiner, sagte Görlich zur Position der Vereinsführung. Innensenatorin Iris Spranger will nun den Dialog mit der Hertha-Führung und der Polizei aufnehmen. Mitte der Woche werde sie mit Klubgeschäftsführer Görlich und Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel zusammenkommen, teilte sie mit. Die Vorkommnisse während des Spiels Hertha BSC gegen FC Schalke 04 müssen aufgeklärt werden, sagte Spranger. Berlin ist ein sportbegeisterter und rechtsstaatlicher Ort. Fußball lebt von Leidenschaft, nicht von Gewalt, hieß es in einer Stellungnahme der Innensenatorin. Ob auch Vertreter der organisierten Fanszene gehört werden, war zunächst unklar. Am Montag berichtete die Hertha-Fanhilfe, dass auch Angestellte des Vereins bei dem Polizeieinsatz im Umlauf des Olympiastadions am Osttor verletzt wurden. Eine Bestätigung des Klubs hierzu lag bislang nicht vor. Die Hertha BSC will nun mit allen Beteiligten sprechen, um die Vorkommnisse aufzuklären. Die Innensenatorin Iris Spranger will den Dialog aufnehmen, um eine Lösung zu finden. Die Hertha-Fanhilfe bezog Stellung gegen die Polizei und die Berliner Politik. Die Konfrontation ist ein trauriger Höhepunkt einer aufgeladenen Stimmung.
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Hertha BSC kritisiert Polizeieinsatz nach Schalke-Spiel
Hertha BSC verurteilt Gewalt und kritisiert Polizeieinsatz nach dem Spiel gegen Schalke 04. Mehr als 30 Fans und 20 Polizisten verletzt. Innensenatorin Iris Spranger will nun den Dialog aufnehmen.
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