Hertha BSC stoppt den geplanten Einsatz eines Sondertrikots nach der Fan-Eskalation in Dresden. Der Hauptstadtklub fordert eine Aussprache mit der aktiven Fanszene, die sich im Innenbereich des Rudolf-Harbig-Stadions mit gegnerischen Fans prügelte und diese mit Pyros beschoss und bewarf.

Was ist passiert?

Das Skandalspiel von Dresden ist aus Hertha-Sicht noch nicht aufgearbeitet. Diverse Ermittlungsverfahren laufen. Hertha reagiert auf diese Vorkommnisse und stoppt den geplanten Einsatz eines Sondertrikots.

Warum ist das wichtig für Hertha BSC?

Das Signal ist klar: Bevor die Geschehnisse dieser schlimmen Fußballnacht aus Sachsen nicht aufgeklärt sind, gibt es keine Extras für Berlins Fanszene, die mit großer Wahrscheinlichkeit an diesem Trikot involviert war.

Was kommt als Nächstes?

Hertha will nach den schlimmen Vorkommnissen nicht zur Tagesordnung übergehen. Der Klub schreibt: „Viele Menschen haben über Wochen und Monate Energie, Zeit und Herzblut in die Entwicklung und Vorbereitung dieses Trikots gesteckt. Umso schwerer fällt uns die Entscheidung, den Release dieses Sondertrikots vorerst zu verschieben.“ | Stat | Value | | --- | --- | | Verletzte | 24 | | Verletzte durch Pfefferspray | 13 | | Gewaltbereite Fans (Kategorie B) | 350 | | Gewaltsuchende Fans (Kategorie C) | 100 |