Hertha BSC: Neun Tatverdächtige stellen sich nach Krawallen im Berliner Olympiastadion. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs. 52 Personen wurden verletzt. Am 17. Januar 2026 gab es vor dem Zweitliga-Spiel Hertha BSC gegen Schalke (0:0) gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Heimfans und der Polizei. Die spricht von „Ausschreitungen“. Hertha-Fans hätten im Bereich des Zugangs zur Ostkurve erst einen Schalke-Fan und dann die Polizei angegriffen. Auch ein Tor zur Kurve und damit ein potenzieller Rettungsweg sei verschlossen worden, begründete die Polizei ihr Vorgehen. Die Fanhilfe Hertha BSC wies das in Teilen zurück und warf der Polizei gezielte Provokation und unrechtmäßige Polizeigewalt vor. Die Beamten hätten sich in Bereichen des Stadions aufgehalten, „die seit vielen Jahren ganz klar nur für Fans vorgesehen sind“, hieß es. Die Fanhilfe ist kein Organ des Vereins. Bei den Krawallen wurden 52 Personen verletzt, davon 21 Polizeikräfte. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs. Neun Tatverdächtige haben sich gestellt. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Polizeikräfte wegen Körperverletzung eingestellt.