Am vergangenen Freitag hat Hertha BSC erneut eindrucksvoll bewiesen, wie viel Arbeit in der Defensive geleistet wurde. Im Spiel gegen VfL Wolfsburg behielten sie zu Hause ein 0:0-Unentschieden und sicherten sich damit ihren dritten Clean Sheet in den letzten fünf Spielen. Ein starkes Zeichen für die Abwehrarbeit des Teams unter Trainer Felix Magath.
Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte, in der die Defensive in kniffligen Situationen oft schwächelte, hat Hertha BSC mit gezielten Anpassungen reagiert. Magath setzte vermehrt auf eine tiefe Verteidigungslinie, die es den Gegnern erschwert, gefährliche Chancen zu kreieren. In den letzten Spielen war man in der Luft und auf dem Boden stabil. Insbesondere die Innenverteidigung um Robin Koch und Niklas Stark hat sich als äußerst stabil erwiesen.
"Wir haben hart an unserer Balance gearbeitet. Es geht darum, das Spiel zu lesen und im richtigen Moment zu reagieren", erklärte Koch nach dem letzten Spiel. Diese neue defensive Struktur hat der Mannschaft nicht nur Sicherheit gegeben, sondern auch Selbstvertrauen in der Offensive. Das Zusammenspiel zwischen den Abwehrspielern und dem Mittelfeld zeigt nun bessere Ansätze, um das Spiel tatsächlich zu kontrollieren.
Die Herausforderung wird bestehen bleiben, doch Hertha BSC hat das nötige Fundament gelegt, um widerstandsfähiger zu sein. Die kommenden Partien gegen direkte Konkurrenten könnten entscheidend dafür sein, ob der Verein den Klassenerhalt sichern und möglicherweise sogar die obere Tabellenhälfte in Angriff nehmen kann. Die nächsten Spiele könnten zeigen, ob die defensive Stärkung tatsächlich zu einem unerwarteten Erfolg führen wird.
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