In dieser Saison hat Hertha BSC eine bemerkenswerte taktische Entwicklung durchlaufen. Der Trainer Pal Dardai hat erkannt, dass eine flexiblere Formation notwendig ist, um in der Bundesliga wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Umstellung auf ein 4-2-3-1-System hat sich bisher als erfolgreich erwiesen.

Diese Formation ermöglicht es den Flügelspielern, die Breite des Spielfeldes zu nutzen und gleichzeitig die zentrale Offensive zu stärken. Besonders aufgefallen ist das Zusammenspiel zwischen Marco Richter und dem zentralen Mittelfeldspieler. Durch schnelle Kombinationen und präzise Pässe schaffen sie zahlreiche Chancen für die Stürmer.

Eine wichtige Statistikanalyse zeigt, dass Hertha BSC in der letzten Saison im Durchschnitt nur 1,2 Tore pro Spiel erzielte. Diese Zahl hat sich in dieser Saison auf 2,0 erhöht. Hier ist ein Vergleich der letzten beiden Saisons:

SaisonDurchschn. Tore pro Spiel
2022/231,2
2023/242,0

Die Umstellung hat nicht nur die Offensive gestärkt, sondern auch die Defensive verbessert. Mit einer soliden Abwehrreihe hat Hertha BSC in der ersten Saisonhälfte nur acht Gegentore kassiert. Die Spieler scheinen ein gutes Verständnis für die neuen Aufgaben entwickelt zu haben, was sich in den Ergebnissen widerspiegelt.